Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik
Trägerverein der Franziskanerinnen Amstetten
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Besonderheiten unserer SchuleDer Schulerhalter – die Schulschwestern des III. Ordens des heiligen Franziskus – führt in Niederösterreich an den Standorten Zwettl, Langenlois und Amstetten Schulen. Um auch in Zukunft den Fortbestand dieser Schulen zu sichern, wurde 2007 von der Kongregation der Schulschwestern der Trägerverein Franziskanerinnen Amstetten gegründet. Am Standort Amstetten befinden sich eine Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik (BAKIP), eine dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe (FW) mit einem Aufbaulehrgang, eine einjährige Wirtschaftsfachschule (EWF). Die BAKIP Amstetten ist eine katholische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die Schule ist fünfjährig und wird pro Jahrgang in zwei Klassen geführt.
Unsere Schule versucht folgende Besonderheiten gezielt im Schulalltag umzusetzen:
Zentrales Anliegen - unser Auftrag:
Die Bildungsanstalten für Kindergartenpädagogik haben die Aufgabe Schülerinnen und Schüler für die Bildungs- und Erziehungsaufgaben in außerschulischen und außerfamiliären Einrichtungen auszubilden. Unsere Schule vermittelt sowohl eine fundierte Allgemeinbildung als auch jene Haltungen und Kompetenzen, die zu einer professionellen Arbeit in den jeweiligen pädagogischen Arbeitsfeldern befähigen und zur Universitätsreife führen.
GegenwartsbezugDie Berufsfelder (Kindergartenpädagoge/in, Hortpädagoge/in, Früherzieher/in) sind an den gesellschaftlichen Bedürfnissen orientiert, wobei jedoch richtungsweisende pädagogische und didaktische Grundsätze Berücksichtigung finden. Zukunftsorientierung und Weltoffenheit werden angestrebt.
Lehren und LernenAls Voraussetzung für eine professionelle pädagogische Arbeit in verschiedenen Berufsfelder bieten wir eine fundierte Allgemeinbildung, berufsspezifische Ausbildung im pädagogischen und didaktischen Bereich – einschließlich interkultureller und geschlechtssensibler Erziehung – und fördern Kommunikationsfähigkeit Sprachkompetenz sowie musisch - kreative Fähigkeiten. Die Basis unserer Unterrichtsarbeit ist die konsequente Verknüpfung von Theorie und Praxis. Das Praktizieren in verschiedenen Übungsstätten, Einrichtungen und Institutionen ermöglicht ein Erleben der Berufswirklichkeit bereits im Rahmen der Ausbildung. Eine transparente Leistungsbeurteilung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Die Bereitschaft zu Fort- und Weiterbildung sowie die Zusammenarbeit mit anderen Fachkollegen und den verschiedenen Bildungseinrichtungen zeichnet unsere Lehrenden aus.
Qualitätssicherung und WeiterentwicklungDurch regelkreisorientiertes Vorgehen sorgen wir für laufende Qualitätsentwicklung in den Bereichen Lehren und Lernen, Schulklima, Schulleitung, Schulverwaltung, Personalentwicklung, Außenorientierung, Praxisorganisation und Zusammenarbeit mit den Praxiseinrichtungen. Im Qualitätsbereich „Lehren und Lernen“ gestalten wir pädagogisch – didaktische Prozesse zielorientiert und transparent. Diese Prozesse umfassen Planung, Durchführung und Evaluation des Unterrichts sowie der Praxis und der Leistungsbeurteilung, Fördermaßnahmen und Erziehung. Dabei sehen wir innovative und zukunftsorientierte Methoden als Basis für ein qualitätsvolles Arbeiten. Voraussetzung dafür ist die laufende Fortbildung aller an der Ausbildung Beteiligten. Die gesamte Schulgemeinschaft wird demokratisch in die Prozesse einbezogen und die Motivation zur Qualitätssicherung gestärkt. Unsere Schule fördert die Entwicklung von konkreten Lernzielen sowie deren Umsetzung und Überprüfung am Schulstandort und sorgt für die Einhaltung von Referenzrahmen und Standards.
Gesellschaftliches UmfeldDer Mensch steht für uns im Mittelpunkt. Die Vermittlung christlicher Werte und einer Orientierung für die Lebensgestaltung sowie die ganzheitliche Förderung sind uns ein besonderes Anliegen. Unsere Schule bereitet unsere Schülerinnen und Schüler gemäß unserem Bildungsauftrag auf die mündige Teilnahme an der Gestaltung unserer Gesellschaft vor. Wir vermitteln die notwendigen Kompetenzen, damit Absolventinnen und Absolventen auf sich verändernde Sozial und Gesellschaftsstrukturen professionell reagieren können, dazu gehören insbesondere auch die Herausforderungen im Zusammenhang mit einer immer größer werdenden Vielfalt von Lebensmodellen und sozialen Formen. Die ständige Wechselbeziehung zwischen schulischer Ausbildung und beruflicher Praxis sowie die Teilnahme an regionalen, nationalen und internationalen Projekten bereiten auf das Berufsleben in einem multikulturellen Umfeld vor. Kommunikation und Kooperation mit anderen Bildungs- und Sozialeinrichtungen und deren Träger-organisationen, mit kommunalen und kulturellen Institutionen sowie mit der Wirtschaft sind uns ein Anliegen. Die Bildungsanstalten sehen sich als Kompetenzzentren für institutionelle Erziehung.
Internationalität und QualifikationWir sehen uns als Bildungseinrichtung mit europäischem bzw. internationalem Bezug. Auf der Grundlage eines gefestigten Demokratiebewusstseins führen wir unsere Schülerinnen und Schüler zu Mobilität, Weltoffenheit und interkulturellem Verständnis. Die transparente Darstellung unserer Ausbildungsgänge und die Beachtung der europäischen Rahmenbedingungen sind Voraussetzungen für die Anerkennung unserer Bildungsabschlüsse. EU-weite Anerkennung der Reife - und Diplomprüfung für Kindergartenpädagogik und Hortpädagogik.
Lageplan unserer Schule
Ein Überblick über die Geschichte der BakipAm 1. Oktober 1876 eröffneten die Schulschwestern in Amstetten eine 3-klassige Privat-Mädchenvolksschule, einen Monat später wurde wegen des großen Andrangs schon eine 4. Klasse eingeführt. Gleichzeitig mit der Schule wurde mit der Aufnahme von 80 Kleinkindern eine sogenannte Kinderbewahranstalt (Kindergarten) ins Leben gerufen. Ebenfalls gleichzeitig mit der Schule wurde ein Internat errichtet. Ab 1893 wurden mehrere Klassen der Bürgerschule eingerichtet. Nach und nach kamen weitere Schultypen dazu, wie eine Bildungsanstalt für Handarbeitslehrerinnen, eine zweiklassige Handelsschule und früher schon eine sogenannte Industrieschule. Am 15. September 1923 wurde die zwei-jährige Privat-Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen gegründet, die erste ihrer Art in Niederösterreich! 1925 bekam diese Schule das Öffentlichkeitsrecht, ab 1933 wurden auch Horterzieherinnen ausgebildet. Nachdem während der Kriegswirren kein Unterricht von Ordensfrauen erteilt werden durfte, erfuhr der Schulbetrieb erst 1945 einen Neubeginn. Bis 1963 war die Schule dreijährig, von 1963-1985 vierjährig. Untrennbar ist die Schule seit den 60-er Jahren mit der Person von Sr. Waltraud verbunden. Sie kam 1963 an die Bildungsanstalt und wurde Während der Schuljahre 2001/2002 bis 2004/05 führte Dr. Hella Danner die Schule. Seit dem Schuljahr 2005/06 ist Mag. Ingrid Brandstetter die Direktorin der BAKIP Amstetten. Eine kleine Geschichte unseres Ordens
Von der Wirkkraft dieser Idee begeistert, unterstützten gleichgesinnte Frauen Maria Theresia Zechner bei ihrem Werk. 1723 nahm diese auf das Evangelium ausgerichtete Gemeinschaft eine feste Form an mit der Regel des regulierten Dritten Ordens des heiligen Franziskus. Da das Erziehungsproblem zu jeder Zeit brennend und an allen Orten gleich dringend ist, mutet es fast selbstverständlich an, dass der Wirkungsbereich der Halleiner Schulschwestern nicht allein auf den Raum Salzburg beschränkt bleiben konnte. In Wien und Niederösterreich finden wir seit 1845 bzw. 1853 Schulschwestern, die auf die Gründung Maria Theresia Zechners zurückgehen. Unsere Niederlassungen und Aufgabenbereiche:
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